FAQs

Was ist der Unterschied zum Stützpunkt?

Der Hauptunterschied ist, dass die Spieler/-innen der regionalen Vereine durch hoch qualifizierte Trainer vor Ort gefördert werden.

Das Training findet jeweils abwechselnd bei den teilnehmenden Vereinen statt. So wird der Gemeinschaftssinn der Spieler/-innen gefördert und ein Abwerben erschwert. Es geht einzig und alleine um das Verbessern von Talenten mit dem positiven Nebeneffekt einer Bindung an den eigenen Verein.

Wenn man so will, kann man „ZAP“ als eine Art Vorfilter zum DFB-Stützpunkt sehen.


Wie definiert sich ein Talent?

Grundsätzlich wissen Vereine oder Trainer einer Mannschaft selbst am besten, wer für ein Sondertraining in Frage kommt und für wen sie Geld investieren möchten, um das Talent langfristig an den Verein zu binden. Eine neutrale elternunabhängige Meinung wird vorausgesetzt.


Bevorzugen Eltern als Trainer nicht ihre Kinder vor den
eigentlichen Talenten?

Deshalb entscheidet sowohl der Verein in Form des Jugendleiters und Trainers über die Talentförderung. Argumente, dass man aber genau diese Trainer-Eltern nicht verprellen will, können durch zusätzliche „Nominierung“ weiterer Talente ausgeräumt werden.


Wer sind die Trainer?

Um die bestmögliche Förderung zu gewährleisten wurden bereits Gespräche mit qualifizierten Trainern, zum Teil aus renommierten Fussballschulen mit oder ohne Lizenz geführt.

Federführend beginnen wollen wir mit Trainern z.B. der Münchner Fussballschule, da dieses Konzept einzigartig ist. Mit steigender Nachfrage werden auch weitere Trainer engagiert, die das gemeinsame Ziel zur bestmöglichen Förderung der Jugendtalente verfolgen.


Einige Spieler/innen sind bereits beim kostenlosen Stützpunkt-Training und können nicht kommen, wenn das Training zeitgleich oder zusätzlich statt findet. Immerhin ist die Belastung eh schon sehr hoch.

Uns ist bewusst, dass wir ein zusätzliches Angebot zum Stützpunkt liefern. Es bleibt jedem Verein selbst überlassen zu entscheiden, welche Förderung die jeweils richtige ist.


Was ist, wenn ein Verein mehr Talente hat als wir aufnehmen können?

Grundsätzlich ist die Teilnehmerzahl begrenzt, weil sich danach die notwendige Anzahl der qualifizierten Trainer richtet. Sollte die maximale Anzahl nicht erreicht werden, wird es ein Nachrückverfahren geben. Sollte die Nachfrage dennoch größer werden, muss die Anzahl der Trainer erhöht werden, was zusätzliche Kosten verursacht.


Können wir in einer Altersklasse auch mehrere Talente schicken, dafür in einer höheren Alterstufe weniger?

Erfahrungsgemäß wird es jedem Verein so gehen, dass er in gewissen Altersstufen mehrere talentierte Spielerinnen/Spieler hat, bzw. gewisse Gruppierungen innerhalb der Mannschaften nach einer kollektiven Lösung verlangen. Im Haupt-Ansatz dient die dezentrale Talentförderung jedoch dazu, eine Auswahl an motivierten und talentierten Spielern weiter zu fördern, so dass sie auch später dem Verein idealerweise im Erwachsenen-Alter zur Verfügung stehen.


Was ist, wenn der Verein - zur vorgeschlagenen Zeit oder generell - keinen Fußball-Platz zur Verfügung stellen kann?

Auch dann findet sich eine Möglichkeit, die Trainings-
Einheiten auf die restlichen teilnehmenden Vereine zu verteilen.


Was ist, wenn Spielerinnen / Spieler unter dem Jahr dennoch den Verein wechseln oder das Angebot nicht mehr annehmen wollen?

In diesem Falle hat der Verein die Möglichkeit weitere Mitglieder nach zu „nominieren“. Es gibt zwar einen auf sich aufbauenden Jahresplan, aber das Einsteigen kann zu jedem Zeitpunkt erfolgen!


Was kostet das Ganze?

In Anbetracht der Tatsache, dass es immer ungewiss ist, ob Talente gebunden werden können, halten wir die Kostenstruktur auf Niedrig-Niveau, so dass vorrangig die Trainer bezahlt werden können, und etwas Luft für weitere Schulungen/ Ausflüge/ Vergleichs-Turniere bleibt. Dieser Puffer kommt jedoch wiederum den Spielerinnen/Spielern und letzendlich dem teilnehmenden Verein zu Gute.


Welche Vorteile bietet die Mitgliedschaft noch?

Die umliegenden benachbarten Vereine sollten künftig noch besser vernetzt werden. Eine unmittelbare Kommunikation untereinander bei regelmäßigen gemeinsamen Zusammenkünften kann nur positiv sein. Das gemeinsame Ziel zur Förderung unserer Jugend sollte uns vor allem im Hinblick auf schwindende Mitgliederzahlen am Herzen liegen!

Es unterliegt grundsätzlich dem Verein, den jährlichen Mitgliedsbeitrag zum Teil von den Eltern zurück zu fordern. Dennoch verfolgen wir das eindeutige Ziel, dass Geld kein Hindernis zur Förderung darstellen darf! Außerdem sollte der Verein seinen eigenen Mehrwert erkennen!

Wem das Angebot nicht ausreicht und zusätzliche Einzel- oder Gruppenförderungen benötigt, kann ja mit den Trainern aus den korrespondierenden Fußballschulen
zusätzliche Einheiten vereinbaren. Mit dem Konzept der dezentralen Förderung entsteht ein riesiges Kooperations-Netzwerk!


Aus der Erfahrung

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass Kinder, die zu einem höherklassigen Verein wechseln entweder aufhören bzw. nicht zum Heimatverein zurückkommen, wenn das Talent letztlich doch nicht reicht. In der Regel verlassen den Heimatverein nicht nur Einzelspieler, sondern Kleingruppen, die sich aus Freundschaften oder Gruppendynamik entstanden sind. Diese Tatsache und der generelle Schwund von Mitgliedern bringt Umkreisvereine derart in Bedrängnis, dass selbst Spielgemeinschaften nicht mehr ausreichen, um eigene Mannschaften stellen zu können.

Wie kann „ZAP“ dem entgegenwirken?

Unsere neutralen Trainer erkennen Potentiale professionell und unvoreingenommen und stellen vor allem nur dann den direkten Kontakt zu Profivereinen her, wenn ALLE Rahmenbedingungen (Talent, Wille, soziales Umfeld, Charakter des Spielers, Entwicklungsstatus etc.) passen.

Alle anderen Talente werden dezentral weiter gefördert und verbleiben beim Heimatverein. Durch turnusmäßige Leistungsvergleiche mit anderen Auswahl-Mannschaften wird der Leistungsstand stets aktualisiert betrachtet, ausgewertet und neu reguliert.

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